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Vor einiger Zeit habe ich an einem Seminar von Veit Lindau und Gerald Hüther in Hamburg teilgenommen, das mich sehr bereichert hat. Es ging um „sanfte Revolution“, die ich als Einladung empfunden habe, eine Welt mitzugestalten, in der wir uns in unseren Potenzialen stärken.

Für mich war ein Vortragsabschnitt von Gerald Hüther noch einmal besonders inspirierend:

Wissen – erkennen – verstehen/begreifen

Wissen bedeutet, die Informationen abgespeichert zu haben. Praktisch im Alltag: Wie reise ich von A nach B? Wo ist der nächste Supermarkt? Wie funktioniert ein Computer? Das allein, reicht aber noch nicht, um nachhaltig im eigenen Leben Verhaltensweisen ändern zu können.

Erkennen

Erkennen geht schon einen Schritt weiter: Es lässt dich dein Problem oder deine Fragestellung in einen größeren Kontext stellen und du erkennst, was „des Pudels Kern“ ist. Ein Aha-Erlebnis!

Verstehen/Begreifen

Wenn es dann „tiefer sackt“ fühlst du im Körper, was es bei dir auslöst. Du lässt es richtig ankommen, machst es dir zu eigen und fühlst alles, was dazu gehört.

Und das hat Konsequenzen: Wenn du diesen Prozess durchläufst, verändert sich etwas Grundlegendes.

Das ist ein Grund, warum ich Aufstellung so liebe: hier gibt es Raum, der leicht zulässt, dass sich das Thema in seinen Facetten zeigt, der zulässt, dass gefühlt wird, was zu fühlen ist und danach neue Entscheidungen leichter macht.

Noch etwas hat Gerald Hüther mitgegeben, was ich gerne mit dir teilen möchte: „Du kannst machen, was du willst. Du musst nur wissen, was du tust!“

Hab einen guten Start in einen gefühlvollen Frühling!

 

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