Es gibt Menschen, die fühlen sich überall zu Hause, wie in dem Song von Paul Young: Wherever I lay my hat, that´s my home.“

Diese Menschen fühlen sich wohl, wo immer sie gerade sind und könnten überall leben. Gehörst du zu dieser Gruppe oder eher zu denen, die immer auf der Suche sind nach Heimat? Bei jedem Umzug hoffst du jetzt endlich anzukommen und dort glücklich zu sein, wo du lebst? Und immer bleibt eine kleine unbestimmte Sehnsucht nach Ankommen, zu-Hause oder Daheim-sein. Das Gefühl von Fernweh ist nicht ganz zu fassen und du fühlst dich hilflos und „nicht normal“?

Dieses Problem wird von sehr vielen Menschen mitgebracht in meine Aufstellungen. Im Laufe des Prozesses stellt sich heraus, dass diese „Heimatlosigkeit“ jedes Mal übernommen war von Vorfahren, die irgandwann flüchten mussten, oft gegen ihren Willen und oft überstürzt. Diese Menschen lebten danach für immer in einer anderen Gegend oder sogar in einem anderen Land mit neuer Kultur und anderer Sprache. Und scheinbar ist dieser Schmerz der Vorfahren vererbbar in den Familien. Oft leiden Enkel und Urenkel noch darunter.

Die Lösung ist relativ einfach. In den Aufstellungen löst sich das Problem meist schon dadurch, dass es gesehen, erkannt, verstanden wird und der Verlust der Heimat bei der Person gelassen wird, die ihn erlebt hat.

Manchmal bringt es Frieden mit Eltern und Großeltern darüber zu reden und den alten Geschichten zu lauschen oder diese Gegend im Urlaub zu besuchen und danch eine neue freie Wahl zu treffen.Licht_Fenster_Impressionen

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